Personal Service

“Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.”

Kurt Tucholsky

Safety-Advising

Der Safety-Advisor nutzt seine Kenntnisse und Fähigkeiten, um eine positive Gesundheits- und Sicherheitskultur am Arbeitsplatz zu fördern. Er ist als Aufsichtsperson dafür verantwortlich, dass Auftragnehmer und deren Mitarbeiter die einschlägigen Regeln der Arbeitssicherheit erfüllen und so umsetzen, dass eine hohe Sicherheitsperformance erreicht wird.
Safety-Advisor werden z. B. bei Projekten der Energie-, Chemie- u. Bergbauindustrie eingesetzt und haben dort folgende typische Aufgabenschwerpunkte:

• Durchführung von Risikobewertungen (Jobsicherheitsanalysen) und deren Minderungsmaßnahmen;

• Beschreibung von Arbeitsabläufen und Herausstellen der Gefährdungen (Permit-to-Work);

• Roll-out von neuen Arbeitssicherheitsregeln in der Praxis wie z. B. Tragepflicht PSA;

• Durchführung regelmäßiger Begehungen / Inspektionen vor Ort, zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Umsetzung der Richtlinien und Maßnahmen;
• Erarbeitung und Einführung von alternativen Arbeitspraktiken und Abläufen zur Minderung kritischer Arbeitssituationen und Steigerung der Arbeitssicherheitsleistung;

• Beratungen zu Fachgebieten wie Brandschutzvorschriften, Gefahrstoffe, Lärm- und Berufskrankheiten;
• Erstellung und Durchführung von Sicherheits- u. Gesundheits-Unterweisungen;

• Dokumentationen des betrieblichen Arbeitssicherheits-Vorschlagswesens;
• Dokumentation von unsicheren Handlungen, Beinahe-Unfällen und Arbeitsunfällen mit Unfallanalyse und Reporting

Sicherheits-beauftragte

Die folgenden Leistungen werden von unseren Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator/en (SiGeKo) während der verschieden Phasen eines Projektes erbracht und dargestellt.

  • Erstellung aller Planungen während der Vor-, Entwurfs- und Werksphase in Bezug auf Sicherheits- und Gesundheitsrisiken 
  • Terminplanung für parallel genutzte sicherheitstechnische Einrichtungen
  • Koordination der Maßnahmen nach § 4 ArbSchG (allgemeinen Grundsätze)
  • Ausarbeitung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan)
  • Erstellung der Dokumentation zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz (z. B. für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nach Fertigstellung der Anlage)
  • Wiederkehrende Kontrollen, damit die Vorgaben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan) eingehalten werden
  • Koordination der Maßnahmen nach § 4 ArbSchG (allgemeinen Grundsätze)
  • Koordinierung der sicherheits- und gesundheitstechnisch optimalen Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten Unternehmen auf der Baustelle
  • Überprüfung, ob die Verpflichtungen aus der BaustellV von allen Beteiligten auf der Baustelle eingehalten werden
  • Durchführung von Sicherheitsbegehungen
  • Protokollierung sicherheitsrelevanter Mängel
  • Ergänzungen / Fortschreibungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan)

Gefahrgut-Bauftragter

Unsere Gefahrgutbeauftragte werden von vielen Betrieben berufen und übernehmen eigenverantwortlich die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen eines Beauftragten.

Wir stellen unseren Kunden qualifizierte und zertifizierte Mitarbeiter zur Verfügung und sie genießen alle Vorteile eines externen Beauftragten oder Beraters. 

Gern beraten wir sie persönlich über die Möglichkeiten und Vorteile unserer Konzepte und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Brandschutz-beauftragter

Ein Brandschutzbeauftragter ist eine vom Arbeitgeber schriftlich beauftragte und speziell ausgebildete Person, die in einem Unternehmen den betrieblichen Brandschutz wahrnimmt. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt dabei beim vorbeugenden Brandschutz.
Diese Unternehmerpflichten/Aufgaben können auch durch einen extern bestellten Brandschutzbeauftragten erfüllt werden.
Auch von der Feuerversicherung des Unternehmens kann die Bestellung  bei der Festsetzung der Höhe der Prämie berücksichtigt werden.

Strahlenschutz-beauftragter

In Deutschland leitet und beaufsichtigt ein Strahlenschutzbeauftragter (auch SSB) Tätigkeiten zur Gewährleistung des Strahlenschutzes beim Umgang mit radioaktiven Stoffen oder ionisierender Strahlung. Seine Aufgaben sind in § 43 der Strahlenschutzverordnung StrlSchV beschrieben.

Zu den Aufgaben eines Strahlenschutzbeauftragten gehören unter anderem:

  • Planung und Festlegung von technischen und organisatorischen Strahlenschutzmaßnahmen
  • Funktionskontrolle der für den Strahlenschutz bestimmten Geräte, Einrichtungen etc.
  • Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzvorrichtungen und Schutzvorschriften
  • Einweisung der in Strahlenschutzbereichen tätigen Personen (z. B. Zutrittskontrollen, Schutzkleidung)
  • Jährliche Unterweisungen des Personals

Aufsichtspersonen

Die verbindliche Durchführung der Maßnahmen kann mit dem Mittel der Anordnung nach § 19 Abs. 1 SGB VII durch die Aufsichtsperson AP I u. AP II festgelegt werden. Die Aufsichtspersonen sind berechtigt, bei Gefahr im Verzug sofort vollziehbare Anordnungen zur Abwendung von arbeitsbedingten Gefahren für Leben und Gesundheit zu treffen. Neben sofort vollziehbaren Anordnungen können Aufsichtspersonen im Einzelfall anordnen, welche Maßnahmen Unternehmer oder Versicherte zu treffen haben.

1. zur Erfüllung ihrer Pflichten aufgrund der Unfallverhütungsvorschriften nach § 15,

2. zur Abwendung besonderer Unfall- und Gesundheitsgefahren

Anordnungen nach den Sätzen 1 und 2 können auch gegenüber Unternehmern sowie gegenüber Beschäftigten von ausländischen Unternehmen getroffen werden, die eine Tätigkeit im Inland ausüben, ohne einem Unfallversicherungsträger anzugehören. Zur Überwachung der Maßnahmen (§ 19 Abs. 2ff) sind die Aufsichtspersonen insbesondere befugt,

3. zu den Betriebs- und Geschäftszeiten Grundstücke und Betriebsstätten zu betreten, zu besichtigen und zu prüfen,

4. von dem Unternehmer die zur Durchführung ihrer Überwachungsaufgabe erforderlichen Auskünfte zu verlangen,

5. geschäftliche und betriebliche Unterlagen des Unternehmers einzusehen, soweit es die Durchführung ihrer Überwachungsaufgabe erfordert,

6. Arbeitsmittel und persönliche Schutzausrüstungen sowie ihre bestimmungsgemäße Verwendung zu prüfen,

7. Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufe zu untersuchen und insbesondere das Vorhandensein und die Konzentration gefährlicher Stoffe und Zubereitungen zu ermitteln oder, soweit die Aufsichtspersonen und der Unternehmer die erforderlichen Feststellungen nicht treffen können, auf Kosten des Unternehmers ermitteln zu lassen,

8. gegen Empfangsbescheinigung Proben nach ihrer Wahl zu fordern oder zu entnehmen; soweit der Unternehmer nicht ausdrücklich darauf verzichtet, ist ein Teil der Proben amtlich verschlossen oder versiegelt zurückzulassen,

9. zu untersuchen, ob und auf welche betriebliche Ursachen ein Unfall, eine Erkrankung oder ein Schadensfall zurückzuführen ist, die Begleitung durch den Unternehmer oder eine von ihm beauftragte Person zu verlangen.